Caroline Habekost: Finde dein Mama Konzept [022]

Carolin Habekost

Das Buch zum Podcast

Was ist das Unerwartete das ein Kind mit sich bringt?

  • Wollen Sie wissen, was andere Eltern im Alltag mit Kindern erleben?
  • Wollen Sie wissen, was die grössten Herausforderungen für Eltern sind?
  • Wollen Sie konkrete Hinweise direkt von den Eltern?

Also ich hatte schon eine relativ realistische Vorstellung davon, wie das so werden könnte und hatte nicht damit gerechnet, dass dann so etwas kommt.

Caroline erzählt im Interview:

  • Also unsere Tochter hat die ersten vier Monate lang sehr viel geweint, sechs bis neun Stunden am Tag, und damit waren wir natürlich erst einmal total überfordert und haben uns beide Sorgen gemacht und Gedanken.
  • Okay, dann geht es jetzt einfach nur darum, wie können WIR damit möglichst gut überleben?“
  • Wir haben einfach auch dann, immer wenn die Kleine geschlafen hat, auch immer mit geschlafen, weil wir einfach so kaputt und erschöpft waren.
  • Ich hatte schon eine relativ realistische Vorstellung davon, wie das so werden könnte und hatte nicht damit gerechnet, dass dann so etwas kommt.
  • Nachdem diese ganz anstrengende Phase besser wurde, habe ich gemerkt, wie sehr mir arbeiten fehlt. Und das war für mich ein ganz großes Dilemma.
  • Hatte auch Spaß daran, mich mit Babybrei auseinanderzusetzen und soll man nun Brei geben oder nicht und hier und da und so. Und dann aber auch dieses Gefühl von, ich verpasse etwas auf der Arbeit, mir fehlt die Anerkennung in meiner Arbeit.
  • Freunde von mir, die noch keine Kinder hatten, sagten eher: „Und möchtest du nicht noch mehr arbeiten? Und gibst du jetzt wirklich die Stelle auf?“
  • Und von der Seite der Mütter habe ich eher gehört, so nach dem Motto: „Willst du jetzt schon so VIEL arbeiten?“
  • Es muss nicht immer ein großes Event sein. Es geht darum, dass wir uns einfach die Option geben zusammen zu sein ohne Kinder.

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Shownotes:

Finde dein Mama Konzept bietet Mamas in Elternzeit Online-Coaching an um Klarheit zu finden bei Fragen wie: Will ich wieder arbeiten gehen? Wann ist der passende Zeitpunkt für mich und meine Familie wieder arbeiten zu gehen? Wie kann ich sowohl bedürfnisorientiert mit meinen Kindern umgehen und auch meine eigenen Bedürfnisse leben?

www.modusvisionis-onlinecoaching.de

https://www.facebook.com/FindeDeinMamaKonzept


Carolins Büchertipps:

 


Ich lese lieber:

Transkript:

PETER: Mein heutiger Interviewgast bei Eltern-Podcast ist Carolin aus Norddeutschland. Hallo Carolin. #00:00:06-4#

CAROLINE: Hallo. #00:00:07-4#

PETER: Erzähle uns doch erst einmal, wer du bist, was du machst und wie viele Kinder du hast. #00:00:12-1#

CAROLINE: Ich bin 31 Jahre alt, bin verheiratet und habe zwei Kinder, die sind vier und zwei. Und ich arbeite inzwischen selbständig als Trainerin und Coach sowohl online als auch offline. Und offline mache ich mehr die Themen Präsentation und Moderation und online arbeite ich unter „Finde dein Mama-Konzept“, wo es darum geht, Mütter in Elternzeit zu unterstützen, ob und wann und wie und wo sie wieder arbeiten gehen möchten. #00:00:41-5#

PETER: Das hört sich spannend an, ich komme da später noch darauf zurück. Was mich aber als Erstes interessieren würde, wäre, was hat sich in deinem Leben verändert durch deine Kinder? #00:00:52-4#

CAROLINE: Ja, dass die Kinder letztendlich den Tagesablauf dominieren beziehungsweise eigentlich das ganze Leben. (Lacht) Weil vorher waren mein Mann und ich einfach beide voll berufstätig und hatten auch Hobbys und andere Themen, aber es gab nicht so dieses dominante Thema Kinder, wie es halt jetzt ist, ne? Die Kinder, wir haben Kinder, die früh aufstehen, leider. (Lacht) Also da fängt es schon einmal an, dass beide in den ersten zwei Lebensjahren immer um fünf wach geworden sind, wir schlafen gerne bis acht sonst. (Lacht)

Und, also da hat sich einfach schon einmal ein ganz anderer Rhythmus gebildet. Und dann eben auch zu gucken, was ist mir wichtig, was ist meinem Partner wichtig und wie gehen wir mit allem um? Und letztendlich hat sich dadurch einfach ALLES verändert, weil einfach ein Familienleben etwas ganz Anderes ist als für sich alleine oder als Paar zu leben. #00:01:56-2#

PETER: Jetzt, was hat sich speziell in Bezug auf die Beziehung verändert zu deinem Mann? #00:02:02-1#

CAROLINE: Also letztendlich so eine Art, ich nenne das eine Definition, obwohl das so hart klingt, ne, aber dieses: Wir sind nicht nur Liebende, sondern wir sind jetzt auch Eltern. Und auch quasi sich selber in der Rolle der Mutter und dann er auch in der Rolle des Vaters zu finden, da gemeinsam zu wachsen und da auch eben einen Weg zu finden und trotzdem auch noch Liebende zu bleiben. Und das finde ich, ist die größte Herausforderung. #00:02:30-1#

PETER: Genau. Da hake ich gerade einmal nach, wie macht ihr das, dass ihr eben auch ab und zu Liebende bleibt? #00:02:36-1#

CAROLINE: Ja, da machen wir/ (Lacht) Ich bin da ganz strukturiert auch immer, ich habe das einmal irgendwo gehört, dass man einmal im Monat nur Pärchenzeit machen soll. Und das habe ich dann, da war unsere Tochter, also das ist die Erstgeborene, vier Monate alt, und da habe ich dann zu meinem Mann gesagt: „So, so geht es nicht, wir müssen auch einmal etwas alleine machen. Und wir machen jetzt einmal im Monat ein Date“, und da hat er gesagt: „Das finde ich gut.“ (Lacht) Und seitdem machen wir das und letztendlich sind das einmal größere, einmal kleinere Sachen.

Als sie so ganz klein war, waren wir erst einmal nur eine halbe Stunde alleine Spazieren und so und jetzt ist es auch so, dass wir einmal einen ganzen Tag nur in die Sauna gehen. Oder wir haben, also meine Schwiegermutter wohnt hier vor Ort, da schlafen die Kinder auch inzwischen einmal über Nacht, dass wir einfach auch einmal alleine in unserem Haus sind ohne Kinder und zusammen kochen und essen, also es muss nicht immer ein großes Event sein. Und dass wir uns einfach die Option geben zusammen zu sein ohne Kinder. Und wir reden schon auch über Kinderthemen, aber wir versuchen, dann eben auch, ja, noch einmal wegzukommen, nicht immer NUR über Kinderthemen zu sprechen. #00:03:47-7#

PETER: Und schafft ihr das immer? Also schafft ihr das immer, sich diese Zeit zu nehmen? #00:03:52-6#

CAROLINE: Ja, es gab jetzt/ Also wir machen das, also die ist jetzt fast fünf, wir machen das, seitdem sie vier Monate ist. Und es gab zwei Monate, wo wir es nicht geschafft haben. Und als das zweite Kind geboren wurde, den haben wir die ersten vier Monate einfach mitgenommen, also sind wir essen gegangen, und, ne, weil ich gestillt habe auch und der noch so viel getrunken hat und dann, genau, hat der im Buggy geschlafen oder in der Trage und dann haben wir das gemacht. #00:04:18-8#

PETER: Die schlafen ja auch noch viel, ne? #00:04:19-8#

CAROLINE: Ja. Also, genau, da haben sie noch, der hat, also der war auch ganz ruhig als Säugling und da war das nicht so das Thema. Und was ich noch sagen wollte zu dieser Frage, was war unerwartet, war auch, wie sehr quasi Stress mit dem Kind eben die Beziehung beeinflusst, auch im negativen Sinne. Also unsere Tochter hat die ersten vier Monate lang sehr viel geweint, sechs bis neun Stunden am Tag, und damit waren wir natürlich erst einmal total überfordert und haben uns beide Sorgen gemacht und Gedanken. Und da als Paar sich auch zu sehen, nicht nur als Eltern, war fast unmöglich. #00:05:00-8#

PETER: Okay. Das hört sich natürlich, wenn ein Kind so viel weint, das kann wirklich eine ganz große Belastung sein. Wie seid ihr damit, wie habt ihr das gelöst für euch, wie habt ihr euch da unterstützt gegenseitig? #00:05:14-1#

CAROLINE: Also wir hatten eine ganz tolle Hebamme, die für uns total der Anker war. Und in den vier Monaten haben wir eigentlich nur funktioniert. Also wir haben erst einmal körperlich alles abgecheckt, ob alles in Ordnung ist, waren bei einer Heilpraktikerin, beim Osteopathen, beim Kinderarzt und es war nichts, also es war nichts Körperliches festzustellen, also sie hatte auch keine Koliken, ne?

Und als das dann durch war, haben wir irgendwie für uns gesagt: „Okay, dann geht es jetzt einfach nur darum, wie können WIR damit möglichst gut überleben?“ Und dann haben wir uns letztendlich immer nur abgewechselt, also er hat oft die Nächte gemacht mit der Kleinen und hat sie mir nur zum Stillen gegeben sozusagen und ich konnte schlafen und ich habe tagsüber mehr gemacht und wir haben eher nebeneinander her gelebt so. Und haben einfach auch dann, immer wenn die Kleine geschlafen hat, haben wir eigentlich auch immer mit geschlafen, weil wir einfach so kaputt und erschöpft waren.

Genau, und letztendlich haben wir da nur funktioniert und als es dann so langsam besser wurde, da kam dann eben auch diese Idee auf mit, wir treffen uns einmal im Monat irgendwie. (Lacht) Und dann wurde es auch besser, also dann hat sich das einfach entwickelt dadurch, dass der Umgang mit ihr leichter wurde und aber auch, weil wir uns viel mehr gefunden haben und dann auch herausgefunden haben: Okay, so und so mag sie gerne getragen werden, so und so schläft sie gut, das beruhigt sie und so weiter. #00:06:41-8#

PETER: Also ging das darum, so sich finden, oder? Also das Baby muss sich finden und ihr als Eltern muss man sich auch zum Baby finden, wie eben was tut ihm gut und so, und, ja, genau. #00:06:53-2#

CAROLINE: Genau. Und das war schon unerwartet, also ich habe mir schon vorgestellt, dass ich mich erst einmal hereinfinden muss in die Rolle der Mutter und dass es bestimmt Situationen gibt, die ich eben so nicht erwarte. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich eine unrealistische Vorstellung hatte vom Kinderhaben, ne? Ich komme auch aus einer Großfamilie, ich habe eine Schwester, die schon ein paar Jahre vor mir ein Kind bekommen hat, wo ich vieles miterlebt habe. Also ich hatte, glaube ich, schon eine relativ realistische Vorstellung auch davon, wie das so werden könnte und hatte nicht damit gerechnet, dass dann so etwas kommt. (Lacht)

So, dieses sie weint und weint und weint und es macht uns so traurig, ne? Also für uns war ganz schlimm, dieses wir haben uns dieses Kind gewünscht, wir haben uns sehr gefreut, dass sie dann gefühlt ja endlich da war, so eine Schwangerschaft kann ja gefühlt auch ewig dauern. (Lacht) Und dann weint sie nur und wir hatten so das Gefühl und sie möchte vielleicht gar nicht hier sein, ne? Und das war für uns ganz schwierig auszuhalten und wenn ich da ganz ehrlich bin, ist das auch bis heute noch Thema.

Also weil sich, das hat sich nicht einfach von heute auf morgen geändert, sondern sie ist vom Typ her so geblieben. Und sie nutzt heute weinen und schreien immer noch, um, ja, sich durchzusetzen, um Aufmerksamkeit zu bekommen, will viel Aufmerksamkeit haben. Und wir haben da immer noch immer wieder Themen, wo wir auch immer noch merken, das sind die Nachwehen auch aus den ersten vier Monaten und sie triggert da einfach bei uns Punkte an, wenn sie schreit, sind wir sofort in der Schockstarre (lacht) von vor vier Jahren. #00:08:30-0#

PETER: Okay, das kann ich gut nachvollziehen, ja. Du hast ja vorhin erzählt, dass du, dass ihr beide arbeitstätig wart, voll nehme ich an. #00:08:41-5#

CAROLINE: Ja, genau. #00:08:42-2#

PETER: Und dann bist du plötzlich Mama geworden und bist du dann komplett zu Hause geblieben? #00:08:48-5#

CAROLINE: Ja. #00:08:50-2#

PETER: Ja. Wie war das für dich, der Wechsel? #00:08:52-4#

CAROLINE: Interessant. (Lachen) Also ich war, ich hatte gedacht, ich bleibe auf jeden Fall zwei Jahre zu Hause, weil ich finde das wichtig für ein Kind. Das war so mein Gedanke, die Mama ist in den ersten Jahren besonders wichtig, die stillt, die hat das Kind ausgetragen und das ist so meine Aufgabe, das war so mein Gedanke. Und letztendlich bin ich auch so geprägt, weil meine Mutter auch zu Hause geblieben ist in der Kleinkindzeit. Und deswegen hatte ich zwei Jahre Elternzeit beantragt und eben ein Jahr Elterngeldbezug und mein Mann war die ersten zwei Monate zu Hause, was sich ja dann als sehr gut herausgestellt hat, weil sie eben so viel geweint hat.

Und dann war es eben schon so, dass ich eigentlich nachdem das so, diese ganz anstrengende Phase so ein bisschen besser wurde, ich gemerkt habe, wie sehr mir arbeiten fehlt. Und das war für mich ein ganz großes Dilemma. Also, weil sie ja auch ganz doll mich gebraucht hat, also sie hat halt auch ein Jahr lang, ist sie auf niemanden fremden Arm gegangen, also nur bei meinem Mann und mir, auch bei den Omas und Opas nicht und niemanden. Und das war dann halt so dieses Gefühl von, sie braucht mich und ich möchte auch für sie da sein. Und es war auch ein ganz erfüllendes Gefühl eben dann immer, wenn ich sie dann in der Trage hatte, war sie glücklich und das hat mich auch total beglückt, also ich bin da einerseits SEHR drin aufgegangen. Hatte auch Spaß daran, mich mit Babybrei auseinanderzusetzen und Co (lacht) und soll man nun Brei geben oder nicht und hier und da und so. Und dann aber auch dieses Gefühl von, ich verpasse etwas auf der Arbeit, mir fehlt die Anerkennung in meiner Arbeit.

Ich war vorher als Trainerin für Autohäuser tätig, wo ich Montag bis Freitag im Seminar stand. Ich hatte so das Gefühl, diese Effektivität fehlt mir auch, des Arbeitens. Und ich hatte auch ganz große Ängste, also ich komme nie wieder auf so eine Position, (lacht) waren so Ängste. Und auch wirklich so der Zweifel auch schon nach wenigen Monaten, will ich wirklich zwei Jahre voll zu Hause bleiben, wie könnte eine Teilzeitmöglichkeit aussehen, da habe ich mit meinem Arbeitgeber gesprochen und da gab es keine Option. Darüber dann hin die Enttäuschung, ja, also ganz großes Dilemma für mich. #00:11:23-0#

PETER: Das glaube ich, also das merke ich immer wieder, dass es eben in unserer Gesellschaft doch nicht so weit verbreitet ist, dass das Konzept Teilzeitarbeit sich durchsetzt. #00:11:32-5#

CAROLINE: Ja. #00:11:33-1#

PETER: Ja, man ist entweder voll oder gar nicht beschäftigt, das ist wirklich so. Und finde ich eigentlich schade. #00:11:41-8#

CAROLINE: Ja. Und, also da gäbe es bestimmt auch mehr Optionen, aber, also ich hatte auch das Gefühl, es ist nicht gewollt so. Und dann, also die Situation an sich stellt ja schon ein paar Herausforderungen und wenn dann nicht alle Seiten wollen, dann wird es halt schwierig. #00:12:00-3#

PETER: Und du hast erzählt, du warst da so unzufrieden. Und was hast du dann damit gemacht, mit dieser Unzufriedenheit? #00:12:08-2#

CAROLINE: Ja, ich bin ganz aktiv geworden in Recherche. Also habe ganz viel im Internet geguckt und wollte schon immer auch als Coach arbeiten und letztendlich war dann meine erste Lösung, ich mache eine Coaching Ausbildung. Und das war eh schon immer ein Gedanke, ich hatte dafür auch schon Geld zur Seite gelegt und habe dann etwas gefunden, was vor Ort war, was immer samstags, sonntags war, einmal im Monat über, ich glaube, ein Dreivierteljahr war das. Und das war super, also weil dann bin ich quasi da samstagmorgens, ich glaube, um zehn hin und war um 18:00 Uhr wieder zurück.

Da war meine Tochter, ich glaube, acht Monate ungefähr, als ich da angefangen habe. Und dann hatte mein Mann das Wochenende die Kleine, ich hatte ein bisschen Abstand, er hatte alleine Zeit mit unserer Tochter, das war uns bis dahin auch nicht so bewusst, dass die noch nie zwei Tage alleine waren, (lacht) hatten wir nicht gemerkt, das hat die auch noch einmal ganz eng verbunden und ich hatte einen Ausgleich. Und ich war in dieser Weiterbildung, ich habe das aufgesogen wie ein Schwamm, also (lacht) das tat mir sehr, sehr gut.

Das war ein erster Schritt, danach hatte ich aber auch wieder ein Tief, weil ich dann nämlich das Gefühl hatte, jetzt habe ich neue Kompetenzen und Fähigkeiten erlernt oder verstärkt und jetzt möchte ich auch etwas damit machen. Und da war ich dann halt wieder vor dem Dilemma: Ja, aber jetzt wie denn und wo denn und mit was denn? #00:13:31-1#

PETER: Und vielleicht kommen wir da jetzt gerade auf das, was du am Anfang erzählt hast, dieses „Entwickle dein Mama-Konzept“ ist das das Ergebnis aus dieser Zeit? #00:13:41-2#

CAROLINE: Ja. (Lacht) Also nicht das erste Ergebnis, nein. Sondern das erste Ergebnis war, ich mache mich selbständig. Und, also da war auch eine ganz große finanzielle Angst dahinter, wir haben uns entschieden, einen gewissen Lebensstandard zurückzuschrauben und primär vom Gehalt von meinem Mann zu leben, war auch wieder großes Thema sich so in Abhängigkeit zu begeben. Ich wollte nicht dieses Klassische: Der Mann verdient, die Frau kümmert sich die ganze Zeit. Also da waren dann auch noch einmal viele Glaubenssätze und Ideen und Gedanken, ja, zu bearbeiten, neu zu erfinden. Und ich habe dann erst einmal als Trainerin gearbeitet oder tue ich auch noch mit freien Aufträgen vor Ort, an Wochenenden oder einmal einen Vormittag. Und das war auch gut, aber es ist halt GANZ viel Organisation, ne?

Weil ich dann immer gucken muss, wann kann die Oma aufpassen, das ging ja dann irgendwann, mit einem Jahr und einem viertel ließ sie sich dann betreuen. Dann kam ja mein Sohn noch danach, da war dann auch wieder eine Pause. Also ganz viel Organisation hin und her und jetzt bin ich halt an dem Punkt gewesen 2016, dass ich gesagt habe: „So, das ist mir zu viel Organisation und zu wenig Arbeit von dem, was ich eigentlich machen möchte. Und da ist jetzt das Ergebnis „Finde dein Mama-Konzept“, weil ich gesagt habe: „Ich mache mich mit meinem Herzensthema selbständig, das, was mich selber so bewegt hat und auch immer noch bewegt und was ich so frustrierend finde für, ja, ich sage einmal, mich als Zielgruppe, ja, für die Mamas, die einfach auch Jobs haben, in denen sie gerne arbeiten, in die sie gerne zurückgehen möchten, aber eben auch bedürfnisorientiert mit ihren Kindern umgehen wollen und nicht sagen: „So, mein Kind ist eins. Du gehst jetzt von acht bis 16:00 Uhr in die Krippe und ich hole dich dann ab und bringe dich eigentlich nur noch ins Bett.“

Genau, und um das eben auch gut vereinbaren zu können, mache ich es eben online, weil ich es sowohl für mich als Vorteil sehe als auch für die Mamas, weil die dann, ja, eben auch ihr Kind nicht abgegeben müssen. #00:15:40-5#

PETER: Okay. Ja, es hört sich spannend an. #00:15:43-3#

CAROLINE: Ja, Dankeschön. (Lachen) #00:15:45-1#

PETER: Ihr habt ja, das ist ja so fast eine klassische Rollenaufteilung, der Mann geht arbeiten, du warst zu Hause und zwar fängst du jetzt dann auch, eben wieder etwas zu arbeiten. Wie hat das Umfeld reagiert auf diese klassische Aufteilung? #00:16:01-9#

CAROLINE: Verschieden. Also Freunde von mir, die noch keine Kinder hatten, waren eher so: „Und möchtest du nicht noch mehr arbeiten? Und gibst du jetzt wirklich die Stelle auf?“ Also weil da mir ja irgendwann auch das Gespräch mit dem Arbeitgeber, wo ich Anstellung war, anstand und ich gesagt habe: „Ich komme nicht zurück und ich möchte heraustreten so.“ Alle sagten: „Verlängere doch noch einmal Elternzeit und dann kannst du noch einmal zurückgehen.“

Und da bin ich aber nicht so der Typ für halbe Sachen. Ich war dann so: „Nein, ich möchte das geklärt haben, ich möchte mein Abschlusszeugnis haben.“ Ich hatte noch ein paar Materialien, ich sagte: „Das kriegen die alles zurück, ich möchte da einen Schlussstrich ziehen.“ Und da wurde viel hinterfragt und war viel Irritation da. Und von der Seite der Mütter sozusagen habe ich eher andersrum, so nach dem Motto: „Willst du jetzt schon so VIEL arbeiten?“ (Lachen) #00:16:57-4#

PETER: Das ist spannend, ja. #00:17:00-7#

CAROLINE: Und man muss ja auch sagen, ich lebe ja auf einem Dorf und da habe ich natürlich ganz viele Vollzeitmamas hier. Also ich glaube, mein Umfeld hier vor Ort ist nicht der Bundesdurchschnitt. (Lacht) Also hier sind viele Mütter, die auch Vollzeit zu Hause bleiben, die dann auch mehr als ein Kind haben, drei bis vier. Wo das älteste Kind dann in die Grundschule ist und das Jüngste Säugling, die einfach auch schon seit sechs, sieben, acht Jahren komplett zu Hause sind und die auch noch nicht darüber nachdenken, bald wieder arbeiten zu gehen.

Oder eben auch viele Mütter, die irgendwie zehn Stunde die Woche arbeiten. #00:17:36-9#

PETER: Und was macht ihr bei verschiedenen Ansichten in Erziehungsfragen, wie löst ihr das? #00:17:43-8#

CAROLINE: Ja, (lachen) SCHWIERIGES Thema. (Lachen) Also letztendlich ist klar die Antwort, reden tun wir. Und wir haben auch ziemlich viele gleiche Ansichten oder ähnliche Ansichten, aber die Punkte, wo wir uns uneinig sind, die sind wirklich sehr, sehr zähe. Und da gibt es viele Gespräche, oft über Wochen oder Monate, wenn es grundlegende Dinge sind, da gibt es auch einmal Streit. Und ich bin dann immer diejenige, die dann auch noch einmal recherchiert, (lacht) also dann noch einmal guckt, gibt es noch einmal Argumente für meine Position. (Lacht)

Die manchmal auch helfen und manchmal eben aber auch nicht, weil mein Mann dann einfach sagt: „Nein, fühlt sich für mich falsch an, egal was die Wissenschaft sagt“, was ja durchaus auch ein Argument ist. Und, ja, es gibt wenige Themen, wo wir uns nicht einig werden. #00:18:39-7#

PETER: Also du sagst, das Reden ist das eine, was mich aber interessiert, ist, wenn jetzt so eine Situation tatsächlich stattfindet, also eure Kinder machen etwas und du merkst, dein Mann reagiert so und du würdest eigentlich ganz anders reagieren. Wie macht ihr das in echt, also wie? #00:18:57-6#

CAROLINE: Also ich beiße mir auf die Zunge. (Lacht) Also ich springe nicht rein, das finde ich nicht wertvoll. Und es ist ja auch so, dass, der Papa geht einfach anders mit den Kindern um als die Mama. Und es ist aber schon, dass mich dann gewisse Dinge ärgern, aber ich spreche es dann im Nachgang an. Dennoch sind Kinder ja nicht doof, die merken das ja. Die merken, dass ich da dann im Hintergrund stehe und das gerade nicht so toll finde, wie er damit umgeht, zum Beispiel. Oder auch wenn ich dann einmal positiv überrascht bin und denke: Mensch, das hat er gut geregelt, da wäre ich ja nie auf die Idee gekommen, das so zu regeln, merken die es ja auch.

Und die Große spiegelt das dann auch schon, ne? Also die dann halt sagt: „Oh, toll, jetzt darf ich“, keine Ahnung, „ein Stück Schokolade mehr“, ja, sind wir jetzt einmal bei einer Kleinigkeit: „Das hätte Mama mir nicht gegeben, oder Mama?“ (Lachen) Also wo ich dann denke: Nein, aber ist okay. Und, also bei so etwas wie Schokolade da tut es mir nicht so weh als Thema. Aber, wenn es dann, zum Beispiel, Umgang mit wütenden Verhalten von der Großen, da sind wir uns uneinig. Also, wenn sie dann, zum Beispiel, herumschreit und heult und dass ich das Gefühl habe, sie nutzt es als Mittel, agiere ich eben ganz anders als er. Und da sind wir uns schon uneinig. #00:20:22-7#

PETER: Ich finde es noch interessant, was du gesagt hast vorhin: „Mein Mann geht anders mit den Dingen um.“ Und das ist ja tatsächlich so, dass Männer Dinge anders machen, also nicht nur die schwierigen Situationen, sondern auch die schönen Situationen oder überhaupt die Alltagssituationen. Und ich stelle immer wieder fest, dass es da auch immer wieder Differenzen gibt das anzunehmen, dass Männer wirklich anders mit Kindern umgehen als Frauen. Wie ist da, merkst du da einen Unterschied und wie ist das für dich? #00:20:54-9#

CAROLINE: Ja, also das merke ich ganz klar. Und letztendlich hat es auch gedauert, das erst einmal zu sehen und anzunehmen und zu sagen: „Das ist so.“ Und seitdem wir das von beiden Seiten so machen, dass wir sagen: „Ja, also der andere ist einfach anders und das ist auch okay.“ Also wir hatten, bevor wir Kinder hatten, so die Idee, man muss an einem Strang ziehen, (lacht) ne? So, das ist wichtig für Kinder und das ist bestimmt unter gewissen Aspekten auch wichtig für Kinder, aber gerade wenn es darum geht, wie verhalte ich mich mit meinen Kindern, wie spiele ich auch mit denen, wie reagiere ich, wenn ich etwas nicht gut finde, was sie machen. Glaube ich, ist das total wertvoll, wenn jeder einfach so reagiert auch, wie er ist, in seinem Sein.

Und da kann ich, also da ziehe ich eher Positives heraus, ne? Also zum Beispiel, mein Mann kann mit unserem Sohn drei Stunden lang Ball hin und her spielen, das kann ich nicht. (Lachen) Ich schaffe das eine halbe Stunde und finde das auch schön und ich finde das auch ganz meditativ, also so tief mit einem Kind einfach nur hin und her diesen Ball zu schießen, aber ich kann das nicht drei Stunden lang, ne? Und das ist einfach etwas, wovon Kinder ganz viel haben, ne? Und wenn es dann eben so ist, dass wenn meine Tochter wütend wird, auch mein Mann wütend wird, ist es ja auch wieder authentisch, ne?

Und wenn er das dann auch lebt, hat das auch wieder einen Wert. Also da ist einfach ganz viel Annahme und Akzeptanz und ich bin einfach der tiefsten Überzeugung davon, dass Männer und Frauen anders sind von ihren Grundanlagen her und dass das wichtig ist für die Kinder auch zu sehen, was ist das männliche und was ist das weibliche Prinzip. Und zugleich glaube ich auch, dass die Frau auch immer ein männliches Prinzip in sich hat und der Mann auch ein weibliches, ja, also wir müssen es nicht nur auf das Geschlecht so festlegen. Aber ich finde das ganz wichtig, dass die beides erleben. #00:22:54-0#

PETER: Also so wie du es erzählst, ist es für mich eine große Horizonterweiterung für das Kind? #00:22:58-6#

CAROLINE: Ja, genau, das trifft es gut, hast du gut zusammengefasst. (Lachen) #00:23:02-8#

PETER: Kinder sind ja bekanntlich große Lehrmeister. #00:23:09-3#

CAROLINE: Ja. #00:23:11-3#

PETER: Und welche Fähigkeiten hast du durch deine Kinder neu entdeckt oder neu entwickelt oder verstärkt? #00:23:18-8#

CAROLINE: Also im Moment zu leben, das, was ich eben sagte, mit diesem Ballspielen und dann nicht zu denken, ich muss noch den Geschirrspüler ausräumen und das und jenes. Sondern einfach/ Also ich habe noch einmal klarer für mich realisiert oder ich habe oder ich fühle es jetzt erst richtig, dass das Leben eigentlich nur aus Momenten besteht, die hintereinander stattfinden. Und bin da also VIEL achtsamer und viel mehr im Moment. Und ich habe auch gelernt, dass es wichtig ist, dass ich selber, ich nenne das, meine innere Mitte bin, also selber grundsätzlich zufrieden bin, weil die Kinder es einfach SOFORT spiegeln. Also, wenn ich Dinge/ (Husten) Entschuldigung einmal husten/ #00:24:04-5#

PETER: Kein Problem. #00:24:05-0#

CAROLINE: Wenn es Dinge gibt, die mich unruhig machen, dass das wichtig ist, das für mich zu klären, weil es auch auf die Kinder übergeht. Und gleichzeitig durfte ich aber auch lernen, mich zurückzunehmen, ja? Also, und die Prioritäten eben anders zu setzen und wenn mein Kind weint, dass ich eben jetzt stille und jetzt nicht mehr, weiß ich nicht, ein Brot schmiere, weil ich Hunger habe, sondern das dann eben erst eine halbe Stunde später tue. #00:24:32-5#

PETER: Genau. Das, was du erzählst, dieses im Jetzt zu sein, was Kinder so sehr gut können, ist für uns Erwachsene meistens nicht so einfach wie für die Kinder. #00:24:42-2#

CAROLINE: Jawohl. #00:24:42-7#

PETER: Ja. Und hast du da einen Tipp oder einen Trick, wie du das nun schaffst, dich in diesem Moment eben in das Jetzt zu holen? #00:24:50-9#

CAROLINE: Ja, also das sind zwei Sachen. Einmal organisiere ich viel und gut, ohne dass es zu viel Druck ausübt, also das ist ja auch eine Kunst. Das heißt, ich gucke schon auch immer, morgens überlege ich mir, was sind so Sachen, die ich für mich heute unbedingt erledigen muss. Und das können auch Sachen sein, die für andere nicht wichtig sind, ja, aber so was drängt mich, was möchte ich erledigt haben. Und die erledige ich als Erstes oder eben in Momenten, wo die Kinder mich gerade nicht so brauchen oder inzwischen sind die eben auch stundenweise in der Betreuung, das erledige ich dann in der Zeit. Und das löst mich schon einmal TOTAL für die Zeit mit den Kindern, dass ich einfach genau weiß, ich habe da ein Zeitfenster, da kann ich das, was ich erledigen will, erledigen. So, und das kann auch einmal sein, dass ich mir vornehme, eine Stunde zu schlafen, ne, also es muss nicht immer sein, To-do-Listen abhaken, schaffen, machen, tun, das kann auch quasi eine Ruhephase sein.

Und das hilft mir total, dass wenn ich dann mit den Kindern eben zusammen bin, dass ich viel besser auf sie reagieren kann und in dem Moment mit denen leben kann. Und das ist der eine Punkt und der andere Punkt ist, dass es einfach, dass ich es mir immer wieder ins Bewusstsein rufe, also, dass ich, zum Beispiel, wenn ich dann mit meinem Sohn Ball spiele, ja, es ist gerade sehr aktuell, (lachen) dass ich dann/ Also manchmal spüre ich auch so dieses: „Och, jetzt schon wieder Ball spielen, ich weiß nicht“, und ich mir dann denke: Nein, nutze es für dich als Achtsamkeit. Jetzt stell dich hier einfach hin, also wir spielen quasi Fußball hin und her und spüre jetzt einfach einmal nur den Boden unter deinen Füßen. Ja, also schon in diesem Sinne wie eine Traumreise oder eine Meditation oder beim Schwangerschafts-Yoga habe ich so etwas auch gemacht. Also, dass ich mich das einfach dann in Erinnerung rufe und dann einfach spüre auch, wie tief ich in dieser Zeit dann abtauche und wie sehr es mich entspannt. #00:26:44-4#

PETER: Also du nutzt praktisch den Widerstand als Trigger, um zu sagen: „Nein, jetzt nehme ich es bewusst wahr, was ich mache“? #00:26:51-2#

CAROLINE: Genau. #00:26:51-7#

PETER: Okay, spannend, interessant, ja. #00:26:53-7#

CAROLINE: Und trotzdem ist es so, dass ich dann auch einmal Gedanken habe von, ach, ich wollte noch dies und ich wollte noch das. Also das ist jetzt nicht so, dass ich dann eine halbe Stunde meditativ Fußball spiele. (Lacht) Aber es geht mehr in die Richtung und das ist etwas, wo ich selber gerne noch weiter für mich hinwill. #00:27:10-9#

PETER: Okay. Du hast vorhin erzählt, dass eure Tochter so sehr geweint hat. Gab es in der Zeit, hast du dich da irgendwie informiert oder hast du da ein Buch gehabt oder eine Internetseite, wo dir geholfen hat, mit dem umzugehen? #00:27:25-5#

CAROLINE: Ja, gab es. Also an Büchern hat mir in der Zeit geholfen „Das glücklichste Baby der Welt“, das ist von, ich glaube, Dr. Harvey Karp oder so ähnlich. Und später als sie/ Also als das Weinen aufgehört hat und sie aber noch so sehr immer noch an uns geklammert hat, hat mir sehr geholfen „Das kompetente Kind“ von Jesper Juul. #00:27:52-5#

PETER: Ja, das ist der Klassiker. #00:27:55-8#

CAROLINE: (Lachen) Das ist der Klassiker und der hat mir geholfen. Ja, und letztendlich aber eben auch Leute vor Ort. Also ich habe mich schon auch informiert, es gibt ja auch so Schreiambulanzen, dann habe ich mit so einer PEKiP-Leiterin gesprochen. Also wir haben uns immer wieder auch Hilfe geholt, dann waren wir bei einer Heilpraktikerin, wo wir öfter waren, die, ja, ich würde das jetzt im Nachgang einmal so eine Art Gesprächstherapie benennen, ohne dass sie jetzt Therapeutin ist. Aber die einfach auch noch einmal ganz viel mit uns gesprochen hat und wir einfach die Perspektive der Dinge geändert haben. Also nicht so dieses: Sie weint, sie muss aufhören. Weil das ist anstrengend und das ist ja auch nicht gut für sie und für uns. (Lacht) Sondern hin zu einer Perspektive: Was will sie uns damit sagen, welches Bedürfnis steht dahinter und was sagt es über sie aus und wie können wir gucken, dass sowohl ihr Bedürfnis befriedigt ist als auch unser Bedürfnis? #00:28:52-9#

PETER: Ja, schön, dass es so etwas noch gibt. #00:28:57-9#

CAROLINE: Ja. Aber da gibt es, also da habe ich leider kein Buch zu. Wenn es da eins gibt, darfst du mir das gerne einmal geben. #00:29:05-5#

PETER: Ja, ich weiß es nicht, nein. Aber ich finde es schön, dass es immer wieder noch so Hebammen gibt, die so etwas machen. Ja, weil das ist auch nicht selbstverständlich. #00:29:15-1#

CAROLINE: Ja. Also ich liebe Hebammen. (Lacht) Also das war auch, bevor ich Kinder gekriegt habe, habe ich das nie so gesehen. Ich dachte immer, die helfen dir bei der Kindespflege und bei der Geburt, aber was die mental leisten auch unter der Geburt, aber eben auch im Nachgang ist immens. Also da gehört eine ganz große Wertschätzung hin. #00:29:39-0#

PETER: Das ist so, ja. Ich würde gerne meine letzte Frage stellen. Und zwar, was sollten werdende Eltern unbedingt wissen? #00:29:47-8#

CAROLINE: (Lacht) Das ist eine schöne Frage. Finde ich ganz schwierig zu beantworten, aber ich glaube, eines der wichtigsten Dinge ist, dass Kinder schon mit einer Persönlichkeit auf die Welt kommen und dass wir Eltern dafür da sind sie zu begleiten. Und dass es nicht darum geht, ein Kind so zu formen, dass es so ist, wie ich es gerne hätte (lacht) oder ich denke, es müsste so sein, sondern die kommen schon mit ganz, ganz viel. Und auch so ein Säugling, der einen Tag alt ist, kann dir als Mama, dir als neuen Papa schon ganz klar zeigen, was ihm guttut und was nicht. #00:30:32-4#

PETER: Das stimmt. Ja, und ich möchte das auch so kommentarlos stehen lassen, weil es so gut ist. #00:30:38-2#

CAROLINE: Ja, schön. (Lachen) #00:30:39-8#

PETER: Ja, Carolin, ich möchte mich auf jeden Fall bedanken für deine Zeit und für die Einblicke, die du uns gewährt hast in dein Mamasein oder euer Familienleben. #00:30:48-8#

CAROLINE: Gerne. #00:30:50-7#

PETER: Ich werde die zwei Bücher verlinken, logischerweise. Und auch deinen „Finde dein Mama-Konzept“ Blog, den ich wirklich sehr, sehr spannend finde. #00:31:00-2#

CAROLINE: Gerne. #00:31:01-9#

PETER: Und, ja, wünsche dir alles Gute mit deinen Kindern und mit deiner Selbständigkeit. #00:31:08-6#

CAROLINE: Dann vielen Dank für das Interview, es hat mir Spaß gemacht. #00:31:11-9#

PETER: Okay. Ciao. #00:31:13-6#

CAROLINE: Tschü. #00:31:14-8#

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