Larissa Veronesi: Unsere Kinder zum Schlafen bringen ist eine Herausvorderung [012]

Larissa Veronesi

Das Buch zum Podcast

Was ist das Unerwartete das ein Kind mit sich bringt?

  • Wollen Sie wissen, was andere Eltern im Alltag mit Kindern erleben?
  • Wollen Sie wissen, was die grössten Herausforderungen für Eltern sind?
  • Wollen Sie konkrete Hinweise direkt von den Eltern?

Also das war für mich einfach das Krasseste. Alle drei Kinder haben katastrophal geschlafen. Also so zwei Stunden am Stück schlafen nachts war toll für mich. Unsere Kinder zum schlafen bringen ist wirklich eine Herausvorderung.

Larissa erzählt im Interview:

  • Ich habe nicht mehr geschlafen und konnte mich nicht mehr erholen.
  • Unsere Kinder zum Schlafen bringen ist nicht einfach, sie schlafen einfach nicht durch.
  • Wir hatten ganz realistische Vorstellungen und trotzdem ist alles anders gekommen.
  • Und jetzt erobern wir uns auch ein bisschen unser altes Leben zurück.

 

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Shownotes:

Ich blogge seit 2005, mein Blog heisst Maultaschen oder Ravioli, weil wir, als ich anfing zu bloggen, in Italien lebten und dann später zurück ins Schwäbische zogen und das passte das perfekt.

Früher gab’s noch ein Goethe-Zitat als Untertitel „Schlafe! Was willst du mehr!“, da alle unsere Kinder katastrophale Schlecht- und Wenig-Schläfer waren und teilweise noch sind.

Inhaltlich ging und geht es um unseren chaotischen Familienalltag, nicht mehr ganz so schlaf und windellastig wie noch vor einigen Jahren noch, aber eben immer noch ungeschminkt und turbulent – der ganz normale Wahnsinn.

Maultaschen oder Ravioli


Ich lese lieber:

Transkript:

PETER: Hier ist wieder Eltern-Podcast. Und mein heutiger Gast ist Larissa aus Tübingen. Hallo Larissa! #00:00:16#

LARISSA: Hallo Peter (lacht). #00:00:17#

PETER: Larissa, erzähl uns doch erstmal etwas von dir. Wer du bist, was du machst und wie viele Kinder du hast. #00:00:23#

LARISSA: Also ich habe drei Kinder. Die sind gerade 12 geworden. Die andere wird 10 jetzt und die Kleine ist 5. Ich arbeite heute als Fotografin, habe aber früher mal Mittelalterliche Geschichte studiert. Und ich lebe also mit meinem Mann und den drei Kindern in einem alten Schulhaus in der Nähe von Tübingen. #00:00:51#

PETER: Wie kommt man denn von Mittelalterlicher Geschichte zum Fotografieren? Also das finde ich noch einen spannenden Wechsel. #00:00:59#

LARISSA: Ich habe, also als die Kinder kamen, lange Zeit nicht gearbeitet. Bin vorher aus dem Studium sozusagen gekommen. Und habe dann die Fotografie eher so als Hobby nebenher gemacht. Und irgendwann meinte dann jemand: ‚Du, bewerb dich doch mal bei Agenturen. Du machst so schöne Fotos.‘ Und tatsächlich mache ich nicht nur schöne Fotos, sondern sie verkaufen sich auch (lacht). #00:01:20#

PETER: (lacht) Okay. Schön. #00:01:21#

LARISSA: Und damit lässt sich Geld verdienen. Also, ja, das Hobby zum Beruf gemacht, ja. #00:01:25#

PETER: Ja, das ist sehr schön. Ja, genau. Larissa, was hat sich durch deine Kinder in deinem Leben verändert? #00:01:32#

LARISSA: Ich habe nicht mehr geschlafen (lacht). Also das war für mich also einfach das Krasseste. Wir haben drei/ Alle drei Kinder haben katastrophal geschlafen. Also so zwei Stunden am Stück schlafen nachts war toll für mich. Oder also/ Und das war/ Das macht einen einfach fertig. Also, wenn man das über längere Zeit und halt nicht nur eben die ersten sechs Monate, sondern eigentlich immer die ersten zwei Jahre. #00:02:02#

PETER: Also praktisch jedes Kind hat so lange nicht schlaf-/ #00:02:05#

LARISSA: Ja. #00:02:05#

PETER: Also oder hat so schlecht geschlafen. Genau. #00:02:07#

LARISSA: Genau. Also sch-/ nicht/ Also die beiden Großen auch immer riesen Theater beim Einschlafen. Also stundenlang geschrien. Egal, was man gemacht hat. Nachts aufgewacht, geschrien. Geschrien und geschrien und geschrien. Und nicht schlafen wollen. #00:02:19#

PETER: Okay. #00:02:20#

LARISSA: Und wenig geschlafen – das auch noch. Die brauchen nicht viel Schlaf. Und das macht/ Da geht eigentlich dann gar nichts mehr (lacht). #00:02:26#

PETER: Das heißt, dein Leben hat sich sehr verändert dadurch? #00:02:32#

LARISSA: Ja. Auf eine gewisse Art und Weise ja, sehr natürlich. #00:02:35#

PETER: Und// #00:02:36#

LARISSA: Ja. #00:02:36#

PETER: //auf welche Art und Weise? #00:02:38#

LARISSA: Also in dem Sinne, dass natürlich (…) (seufzt) dann eigentlich nicht viel anderes mehr möglich war, als irgendwie den Tag halt zu überleben. #00:02:51#

PETER: Und welche Auswirkungen hatte das zum Beispiel auf deine Partnerschaft? #00:02:56#

LARISSA: Ja, mein Mann hat da mitgelitten, der/ Also die Mittlere zum Beispiel, das ist ein absolutes Papakind. Die durfte er dann nachts durch die Gegend tragen, wenn die geschrien hat. Weil sie von mir eigentlich gar nicht so viel wissen wollte. Wir waren halt beide (…) wahnsinnig gestresst dadurch. Mein Mann hat zu der Zeit seine Promotion zu Ende gemacht. Oder hätte sie zu Ende machen sollen. Was natürlich auch super funktioniert, wenn man nicht schlafen kann. Aber wir haben das ZUSAMMEN gemacht. Also wir sind nicht/ Was man ja eben viel kennt, dass viele Paare dann sich gegenseitig an die Gurgel gehen, wenn es ihnen schlecht geht. Also das haben wir tatsächlich gut hingekriegt. Dass wir das gemeinsam durchlitten haben sozusagen. #00:03:45#

PETER: Und wie genau habt ihr das gemacht? Also, was hat euch dazu geholfen, sich da als Team zu bilden? #00:03:53#

LARISSA: Ist, glaube ich, schwierig zu sagen. Es hat einfach funktioniert. Ich denke, jeder hat gesehen wie (…) schlecht es dem anderen auch eben geht, wenn/ Wie das ist. Also, dass das halt nicht der eine mehr, der/ Also, ich meine, klar – ich habe wahrscheinlich weniger geschlafen. Weil mein Mann musste ja auch morgens dann arbeiten gehen. Also. Und aber trotzdem war eigentlich klar: Wir sind jetzt beide in dieser blöden Situation, dass die Kinder eben nicht schlafen. Und wir müssen da beide irgendwie durch. Aber ich kann jetzt nicht sagen, an was genau das gelegen hat, dass es so gut funktioniert hat. #00:04:33#

PETER: Ist es jetzt besser geworden? Also ist, ich glaube, das Jüngste 5, oder? Hast du erzählt? #00:04:37#

LARISSA: Ja, genau. #00:04:38#

PETER: Ist das jetzt besser, oder? #00:04:41#

LARISSA: Ja. Nein. Ganz/ Also ich bin ausgeschlafen (lacht). #00:04:43#

PETER: (lacht). #00:04:44#

LARISSA: Wenn ich nicht ausgeschlafen bin, ist es meine Schuld (lacht). #00:04:47#

PETER: (lacht) Okay. Und dann verändert sich das Leben ja auch wieder. Also praktisch ihr habt ja quasi so eine Veränderung mit den Kindern. Oder? Und dann, weil sie ja eben recht/ in relativ kurzen Abständen da sind. Oder (wenn sie 5 Jahre ist? #00:05:01#) doch noch/ #00:05:03#

LARISSA: Ja. #00:05:04#

PETER: Also es hat sich jetzt doch lange hingezogen so. #00:05:05#

LARISSA: Genau (lacht). #00:05:07#

PETER: Aha. Aha. #00:05:07#

LARISSA: Ja. Aber/ Also wir haben jetzt/ Also das war auch so die letzten anderthalb Jahre, wo wir eben jetzt gesagt haben: So. Und jetzt erobern wir uns auch ein bisschen unser altes Leben zurück. (unv.? #00:05:20#). Man kann so Kindern natürlich auch zum Beispiel keinen Babysitter geben. #00:05:25#

PETER: Ja. #00:05:25#

LARISSA: Ja? Also wenn dann irgendwie zwei nachts sowieso schreien oder schon wach sind, bevor der Große im Bett ist und/ Also das funktioniert halt nicht. Und jetzt haben wir halt einen Babysitter gehabt die ganze Zeit. Also das letzte Jahr. Und konnten halt auch mal wieder zusammen weggehen. Und waren nicht irgendwie darauf angewiesen, dass wir vielleicht bei unseren Eltern zu Besuch waren. Die dann auf die Kinder aufgepasst haben und wir halt einmal oder zweimal im Jahr weggehen konnten (unv.? #00:05:48#). Das hat sich jetzt schon verändert. Ja. #00:05:50#

PETER: Das heißt, früher war das so, dass ihr vielleicht nur ein- oder zweimal im Jahr weggegangen seid? #00:05:56#

LARISSA: Ja, genau. #00:05:57#

PETER: Aha. Und wie ist das für die Beziehung zwischen euch? Wie/ Hat da das Auswirkungen gehabt? Oder hat euch das gar nichts ausgemacht? Oder wie war das? #00:06:10#

LARISSA: Also ich denke, am Anfang war das jetzt gar nicht so gravierend. Aber so halt/ Es zieht sich halt. Und man/ Also wir haben uns dann schon immer bewusst/ Also so Hochzeitstag und Geburtstage, da sind wir dann/ Haben wir irgendjemanden gefunden, der dann auf die Kinder aufgepasst hat. Und da sind wir dann weg und Essen gegangen und so. Viel länger wäre ja sowieso nicht gegangen (lacht), weil wir den ganzen Tag müde waren. Aber es ist dann schon die Situation entstanden, dass wir gesagt haben: Okay, jetzt müssen wir einfach etwas machen. Weil das funktioniert n-/ Also, um rauszukommen halt. Und den Kopf auch mal wieder freizubekommen oder so etwas. Allerdings schaf-/ haben wir es auch immer wieder geschafft jetzt so in den letzten Jahren, dass wir uns einfach abends im Sommer in den Garten gesetzt haben. Und die Kinder/ Also, dass man das so aus dem Kopf rauskriegt und sagt: Man setzt sich jetzt dahin. Und nur zwei. Das hat auch immer mal wieder funktioniert. #00:07:03#

PETER: Also ihr habt euch das auf eine andere Art und Weise geholt? #00:07:06#

LARISSA: Ja. #00:07:06#

PETER: Diese Paarzeit, sage ich jetzt mal. #00:07:09#

LARISSA: Ja. Aber viel war es natürlich nicht (lacht). Es ist auch nicht/ Es ist dann natürlich auch nicht einfach. #00:07:16#

PETER: Jetzt meine nächste Frage, die erübrigt sich fast. Was war die größte Herausforderung? Also wenn man das jetzt/ wenn man diesen Schlaf wegnimmt (lacht). #00:07:25#

LARISSA: (lacht). #00:07:26#

PETER: Diesen Schlafmangel oder (lacht)/ Gab es noch etwas, wo du sagst: Wow, also das war auch noch recht intensiv? #00:07:35#

LARISSA: Also ich glaube, wir sind beide nicht irgendwie in dieses Kinder bekommen, Familie gründen irgendwie so mit rosaroter Brille reingegangen. Also ich glaube, wir hatten relativ realistische Vorstellungen. Aber ich hätte es mir dann trotzdem nicht so anstrengend vorgestellt. Also nicht nur mit dem Schlaf. Sondern wir haben auch – sagen wir mal – sehr selbstbewusste, eigensinnige Kinder. Also, dass man halt am Abend einfach nur denkt so: Gott, jetzt bitte (lacht) Ruhe, Schluss (lacht). Und, dass das so/ Dass teilweise/ Also ich liebe meine Kinder. Aber, dass teilweise sehr wenig zurückkommt. Das hat mich auch/ Also man hat immer so gedacht: Dann ist man ja die Mama. Oder der Papa. Und ganz toll. Aber das ist/ finden unsere Kinder nur teilweise und sehr selten so (lacht). Und das fand ich ein bisschen schwierig. Aber da habe ich mich dran gewöhnt. Und es geht jetzt auch. Aber manchmal hätten wir schon gern/ Also die Kleine, die ganz kleine ist so ein bisschen mehr: Mama du bist die Beste und so etwas. Und die anderen, Großen eher nicht. Und das finde ich/ War am Anfang schon auch schwierig. Also (auch? #00:08:51#) als kleine Babys nicht. Also der Große hat nie gekuschelt oder so etwas. Also gibt es einfach nicht. Der ist halt so. Muss man sich dran gewöhnen. Und dann geht es auch. Aber, ja, das habe ich mir schon anders vorgestellt. #00:09:04#

PETER: Okay. Gibt es irgendwelche Fähigkeiten oder Stärken, die du neu entdeckt hast oder entwickelt hast durch deine Kinder? #00:09:12#

LARISSA: Durchhalten (lacht). #00:09:15#

PETER: Ja. #00:09:15#

LARISSA: Ja. Also, dass man halt einfach sagt: Okay/ Oder natürlich auch Prioritäten setzen. Also, dass man dann einfach sagt: Okay, das ist jetzt halt so und so. Und jetzt müssen wir da durch. Und das geht jetzt halt nicht anders. Und, dass man sich da nicht hinsetzt und irgendwie rumheult. Ich meine, das war wahrscheinlich auch vorher schon bei mir so. Und halt einfach schauen, was/ dass das jetzt irgendwie geht. Ja. #00:09:38#

PETER: Also warst du vorher schon so (sozusagen? #00:09:40#), dass du priorisieren konntest oder dich fokussieren konntest auf bestimmte Dinge? Und dann ist dir das leichtgefallen? Oder? #00:09:48#

LARISSA: Ja. Ja. Denke ich. Also ich bin nicht derjenige/ Also, wenn es irgendein Problem gibt, dann möchte ich das lösen. Und wenn sich es halt nicht lösen lässt, dann muss man/ also muss ich halt schauen, dass ich damit klarkomme. Also, ja. #00:10:02#

PETER: Gibt es heute etwas so nach drei Kindern, wo du sagen würdest: Ja, jetzt beim nächsten würde ich das und das anders machen? #00:10:09#

LARISSA: Es würde niemals ein nächstes geben (lacht). Weil wir wollten am Anfang immer eine Fußballmannschaft. Das haben wir dann ziemlich schnell ad acta gelegt. Nein. Würde ich eigentlich nichts anders machen. Ich würde vielleicht/ Das war so beim Anfang/ Es dreht sich halt bei uns dann doch immer wieder alles ums Schlafen. Ich habe damals einfach auch gedacht: Babys brauchen Schlaf. Und Kleinkinder. Viel. Und das war halt nicht so. Und ich glaube, bei meinen und/ Da würde ich/ Also das habe ich/ Auch schon beim Dritten habe ich gesagt: Egal. Hak die nächsten zwei Jahre ab. Du wirst nicht schlafen können. Die werden nicht schlafen wollen. Da muss man irgendwie durch. Also das wäre/ war schon die Erkenntnis beim Dritten, dass das/ halt mal so irgendwie zwölf Stunden Schlaf nachts wird es nie geben. Von denen. Ja. (…) Aber sonst würde ich auch nichts Anderes machen, nein. #00:11:10#

PETER: Ja. Weil das finde ich schon sehr erstaunlich. Weil ich finde Schlaf etwas ganz was Essentielles. #00:11:15#

LARISSA: Ja (lacht). #00:11:16#

PETER: Ja? Also ich weiß, wenn ich/ von mir selber, wenn ich wenig geschlafen habe, dann bin ich/ weniger leistungsfähig bin, weniger geduldig mit mir, mit den Kindern bin. Also/ Ja? #00:11:32#

LARISSA: Ja, ja. #00:11:33#

PETER: Und das stelle ich mir als Dauerzustand sehr/ #00:11:36#

LARISSA: Also ich meine, ich kann jetzt so ein bisschen Witze darüber machen. Also ich meine, uns/ also mir ging es dann auch wirklich schlecht. Ich war nur noch krank. Ich habe auch Antibiotika ohne Ende bekommen wegen Mandeln und so etwas. Weil das einfach nicht mehr weggegangen ist. Weil ich halt natürlich nicht geschafft habe, mich zu erholen. Ich habe immer mal wieder die Kinder gepackt und bin zu meinen Eltern gefahren. Um mich dort mal auszuschlafen. Aber das reicht natürlich nicht. Und als ich so zwi-/ nach den ersten zwei, als die so 1 und 3 waren, da ging einfach gar nichts mehr eigentlich. Also so gesehen – ja, es geht an die Nieren. #00:12:13#

PETER: Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Ja. Wie ist bei euch die Rollenaufteilung? Also wer macht was? Du und dein Mann? Habt ihr/ Weil es gibt ja/ Man sagt immer: Es gibt so ein klassisches Familienmodell. Aber das gibt es, glaube ich nicht, weil (lacht)// #00:12:27#

LARISSA: (lacht). #00:12:28#

PETER: //jede Familie hat da so ein eigenes Modell. Und wie sieht das bei euch aus? #00:12:33#

LARISSA: Also gut, am Anfang so die/ War ich einfach zuhause. Fertig. Ich habe auch nicht gearbeitet. Und war die Aufteilung: Mein Mann ist an der Uni und ich bin zuhause. Inzwischen arbeite ich ja auch. Bei meinem Mann ist das dann/ Ich mache immer noch den größten Teil vom Haushalt. Bei meinem Mann ist das sehr schwankend. Der hat jetzt ein reines Forsch-/ Also er hatte rein geforscht an der Uni. Da hatte er wesentlich mehr Zeit. Und konnte sich die Zeit natürlich auch wesentlich besser einteilen als davor, wo er auch, ja, in dem Semester halt als Lehrender einfach überhaupt keine Zeit gehabt hat. Jetzt geht es wieder darum, dass er jetzt in diesem/ nächsten Jahr seine Habilitation abschließen muss. Daher wird es dann halt jetzt auch wieder so, dass ich wieder mehr übernehme. Also das wechselt immer wieder. Aber der Großteil bin ich. Ich bin natürlich auch immer zuhause. Wobei mein Mann jetzt auch jahrelang auch hauptsächlich gearbeitet hat. Also daher war es dann: Kochst du, koche ich das Abendessen? Weil wir waren ja beide. Und so Sachen halt. Aber so dieses Klassische: Haushalt mache doch ich meistens. #00:13:50#

PETER: Aber das ist schon mal, glaube ich, schon eine große Erleichterung, wenn der Partner eben von zuhause arbeiten kann. Und eben vielleicht das eine oder andere übernehmen kann. Das ist, wenn jemand ganz außer Haus ist, eben nicht so. Und das macht es wahrscheinlich noch ein bisschen schwieriger. #00:14:05#

LARISSA: Ja, klar. Also es ist viel einfacher. Es ist auch einfacher, also, was die Paarbeziehung natürlich angeht. Weil wir haben uns jetzt jahrelang dann halt morgens zum Kaffeetrinken hinsetzen können und alles besprechen können. Ja, und jetzt merke ich, wenn mein Mann halt den ganzen Tag weg ist und abends heimkommt und ich ha-/ also und wir uns dann erst abends sozusagen wiedersehen. Dann sind wir halt beide müde. Und dann funktioniert das auch gar nicht mehr so gut mit aufteilen und/ also besprechen auch, weil auch drei Kinder drumherum springen und so. Das war also schon sehr jetzt entspannt, die letzten zwei Jahre so. #00:14:37#

PETER: Das kann ich mir gut vorstellen. Mit dieser Rollenaufteilung – also du zuhause, dein Mann arbeitet. Auch, wenn er von zuhause gearbeitet hat. Wie ging es dir damit? War das okay? #00:14:49#

LARISSA: Ja. #00:14:50#

PETER: Ja? #00:14:50#

LARISSA: Also das war so, dass/ Das wollte ich so. Und wir haben/ Also das war klar. Also wir haben vorher auch viel/ Wir haben ganz am Anfang in Italien gelebt. Und da hätte ich sowieso nicht arbeiten können, weil ich auch gar nicht so gut Italienisch (lacht) konnte. Dann war es auch so, dass danach ich immer viel zu müde war. Ich hätte einfach auch gar nicht arbeiten können. Und jetzt ist es/ Ja, so, wie es ist, ist es gut (lacht). Wenn sich mal irgendwann (wieder etwas? #00:15:20#) ändert, müssen wir halt wieder umstellen. Aber ich glaube, das muss man halt auch schauen, dass das jeweils auf die Situation passt, wie man das aufteilt. #00:15:28#

PETER: Und wie hat das Umfeld reagiert auf eure Rollenaufteilung? Weil manchmal ist es ja so, dass die Erwartungen vom Umfeld/ Die sind ja teilweise größer als die eigenen. Oder die Meinungen, wie etwas zu sein. Und die/ #00:15:42#

LARISSA: Ja. Also jetzt hier so, wo wir jetzt wohnen, finde ich es/ (…) Also da sind eigentlich keine Erwartungen. Also wir haben hier Familien, wo die Mütter am meist-/ also den Hauptteil heimbringen an Geld. Oder es gibt Väter, die nur Teilzeit arbeiten. Es gibt, dass beide Vollzeit arbeiten. Es gibt beide nicht Vollzeit. Es gibt auch/ Also natürlich/ tatsächlich wenig Mütter, die ganz zuhause sind. Das gibt es fast kaum. Ich glaube, das ist noch eher das, wo man, zumindest wenn die Kinder älter sind, wahrscheinlich erklären muss. Warum man das nicht macht. Also/ (lacht). #00:16:20#

PETER: (lacht) (unv.? #00:16:21#). #00:16:22#

LARISSA: Ja. Aber ansonsten gibt es hier halt alles. Und es ist relativ unkompliziert. Und da werden auch von außen jetzt keine Vorstellungen an einen wirklich herangetragen, wie das zu sein hat (lacht). #00:16:33#

PETER: Ja, das ist aber schön. Weil ich habe es selber ein bisschen anders erlebt (lacht). Ich war eben zu fünfzig Prozent daheim. Und da kamen schon manchmal Bemerkungen unter der Hand so: Du bist arbeitslos (lacht). #00:16:48#

LARISSA: (lacht) Was machst du schon wieder? #00:16:50#

PETER: (lacht) Ja, genau. Was passiert da? Was läuft da schief? #00:16:54#

LARISSA: Ich/ #00:16:55#

PETER: Von dem her frage ich immer wieder. Weil das Umfeld, das reagiert schon auch manchmal anders, als man sich es erwartet hätte. #00:17:02#

LARISSA: Ja. Also ich glaube, bei uns ist es natürlich/ Also wir wohnen zwar hier auf einem Dorf. Aber das ist kein wirkliches Dorf. (Das sind viele? #00:17:07#)/ Also hauptsächlich Leute zugezogen. Halt Tübingen, Universitätsstadt. Das heißt, die meisten haben auch überhaupt keine Familie hier. Das heißt, man muss da sowieso schauen, wie man das irgendwie auf die Reihe kriegt. Und da, glaube ich, ist das Verständnis auch relativ groß gegenüber: Wir müssen das irgendwie hinkriegen und wir machen das jetzt so, wie wir das für richtig halten. #00:17:32#

PETER: Ja. #00:17:33#

LARISSA: Und jeder macht es halt anders. Also das ist schon recht angenehm. #00:17:36#

PETER: Larissa, was macht ihr beide, wenn ihr verschiedene Ansichten habt in Punkto Beziehung/ Erziehungsfragen? #00:17:45#

LARISSA: Haben wir eigentlich. #00:17:48#

PETER: Oh (lacht). #00:17:49#

LARISSA: Also, wenn/ Ja. Das ist/ Also (lacht) wir sind/ Ich glaube, wir sind uns sehr ähnlich. Und wir sind tatsächlich, also würde ich sagen, ein gutes Team und beste Freunde. Und wir können sogar zusammen arbeiten. Das haben wir auch schon mal gemacht. Also (…) kriegen wir richtig gut hin. Ich meine, klar ist jeder mal der Meinung, dass der andere vielleicht in der Frage ein bisschen vielleicht zu nachgiebig mit dem einen Kind war oder mit dem anderen zu streng. Aber das gleicht sich aus. Und ich glaube, so richtig – also ich habe mir das auch im Vorfeld überlegt – haben wir uns auch noch nie (…) über etwas gestritten/ Also wir streiten sowieso eher wenig. Und auch über Erziehung in dem Sinne eigentlich nicht. Also vielleicht mal so jetzt kurze Diskussion: Wie machen wir es. Ich bin eher so für/ dafür. Aber grundsätzlich nicht, nein. #00:18:45#

PETER: Ja, mir geht es jetzt nicht unbedingt um das Streiten. Sondern wie macht ihr/ wie findet ihr den Konsens? Also das, was du sagst praktisch: Ich finde so. Und dein Mann sagt: Mhm, vielleicht wäre das so besser. Wie funktioniert das? #00:18:57#

LARISSA: Wir setzen uns hin und reden darüber (lacht). Meistens lässt sich es aber auch schnell irgendwie klären. Also ich meine, wir sind natürlich beides/ Also ich glaube, wir reden gern, wir diskutieren gern. Und können das, glaube ich, auch ganz gut. Also jetzt mal ganz (…), ja, von uns eingenommen (lacht), glaube ich, können wir das einfach. Also ohne, dass da auch irgendwelche/ (…) Nein, wir haben das immer schnell gelöst einfach. Wenn es mal unterschiedliche Ansichten gab. Aber das ist dann auch wirklich halt auch nichts Grundsätzliches, sondern eher: Wie lange kommt das iPad weg (lacht). #00:19:37#

PETER: (lacht). #00:19:37#

LARISSA: Oder wie lange kommt der Computer weg. Oder wann müssen sie ins Bett. Und solche Sachen. #00:19:45#

PETER: Okay. Jetzt kann ich mir vorstellen, dass in dieser Zeit, wo du so wenig Schlaf hattest, du auch – ich sag jetzt mal – Hilfe dir vielleicht gesucht hast, geholt hast. Kinder zum Schlafen bringen. Wieso schlafen die Kinder nicht. Oder ist das normal. Ist das bei allen Kindern so. Gibt es da etwas, wo dir geholfen hat, mit dem Ganzen umzugehen? Gibt es da vielleicht ein Buch, Hörbuch? Oder, dass du irgendetwas ganz was anderes gemacht hast? #00:20:12#

LARISSA: Nein. Also, was ich von Anfang an/ Eines der wenigsten Bücher, die ich sozusagen zu den Kindern gelesen habe, ist halt Remo Largo, ‚Die Babyjahre.‘ Wo halt, finde ich, sehr gut für Eltern oder angehende Eltern klargemacht wird: Es gibt kein (…) ganz festes/ also keine festen Angaben, was Kinder brauchen und/ Also an Schlaf zum Beispiel. An Essen. Weil das kann ja zum Beispiel auch sehr schwierig sein, wenn Kinder nicht essen. Oder was sie wann können. Und, dass man sich/ Da fand ich das sehr gut, dass da halt steht: Ja, es gibt halt auch Kinder, denen reichen zehn Stunden Schlaf. Dann kann man auch nicht wirklich etwas machen. Man kann niemanden dazu zwingen. Und das fand ich so/ Als Einstieg in diese ganze Kindergeschichte fand ich das sehr gut. Weil er das mit einer Ruhe, glaube ich, auch vermittelt, die sehr gut tut. #00:21:18#

PETER: Ja, das macht er. Also da ist der Herr Largo sehr bekannt dafür (lacht). #00:21:22#

LARISSA: Ja. (lacht) (Eben. Ja, das ist ja jetzt? #00:21:22#) kein Geheimtipp. #00:21:26#

PETER: Gibt es etwas, was werdende Eltern deiner Meinung nach unbedingt wissen sollten? #00:21:33#

LARISSA: Ich denke, man soll sich klar werden (…), wie man/ dass man sich da nicht von außen ständig beeinflussen lässt. Also wir waren in der absolut, ja, der tollen Lage/ Also wir haben/ Unser Sohn ist in Italien auf die Welt gekommen. Und wir waren da ganz allein. Das kann jetzt natürlich auf der einen Seite schwierig sein. Weil man eben ganz allein ist. Auf der anderen Seite hatte/ Uns hat da auch überhaupt niemand reingeredet natürlich. Weil für die Italiener waren wir die komischen Deutschen, die sowieso alles anders machen als die Italiener. Und wir waren aber von Deutschland weit weg. Und uns konnte/ Also unsere Eltern haben uns sowieso nicht großartig reingeredet. Aber halt/ Also von der Gesellschaft oder von den Nachbarn oder von den Freunden oder so etwas konnte uns überhaupt niemand reinreden. Und wir haben da zwei Jahre gelebt. Und wir haben zwei Jahre unser Ding mit unseren Kindern gemacht/ mit unserem Kind gemacht. Und das, finde ich, ist sehr, sehr wichtig. Ich weiß nicht, wie man das hinkriegt, wenn alle da sind drumherum (lacht). Aber ich denke, man sollte das versuchen, im Kleinen zu/ für sich/ #00:22:49#

PETER: Also das/ Ist das so, dass, als ihr dann nach zwei Jahren zurückgekommen seid nach Deutschland, dann wart ihr praktisch schon wie gestärkt? #00:22:57#

LARISSA: Genau. Also ich fand sehr/ sehr gut. Danach war dann/ war mir das auch egal, wer was wie gemeint hat (lacht). #00:23:08#

PETER: Jetzt hast du mir vorhin erzählt, dass durch diese Schlaflosigkeit auch eine/ ein/ dein/ Ich weiß nicht, ob man das als Hobby bezeichnen kann, oder/ Dass du angefangen hast, einen Blog zu schreiben, weil du eben nicht schlafen konntest. #00:23:24#

LARISSA: Ja. #00:23:25#

PETER: Oder beziehungsweise durch das Schlafen/ durch wenig schlafen müde warst und dich an Sachen nicht mehr erinnern konntest. Erzähl mal, wie ist das entstanden? #00:23:33#

LARISSA: Also der Blog/ Ganz am Anfang war natürlich: Wir saßen in Italien. Die Familie in Deutschland. Und unsere Freunde auch. Und irgendjemand hat mir damals/ Ich glaube, das war 2005, habe ich angefangen. Da kannte man das noch nicht so richtig. Und da habe ich gedacht, das ist eigentlich eine super Idee, als mir das mal jemand erzählt hat, dass es so etwas gibt. Um alle auf dem Laufenden zu halten. Und am Anfang habe ich auch viel über/ Wir haben in Genua gelebt und dann in Rom. Habe ich natürlich auch viel über die Städte berichtet oder, was in Italien halt anders ist. Und, ja, und habe natürlich auch mich sozusagen ausgekotzt, wenn alles nicht ging, weil alle so müde waren. Und niemand hat geschlafen und überhaupt. Und habe darüber auch sehr viele Eltern kennengelernt – oder hauptsächlich Mütter – deren Kinder ähnlich waren. Kinder zum Schlafen bringen. Und auch nicht gescheit geschlafen haben. Was natürlich auch unheimlich geholfen hat. Weil dann sich morgens um 5 – man ist dann auch immer so früh aufgestanden und aufgewacht – also um 5 Uhr morgens sich sozusagen am virtuellen Frühstückstisch getroffen hat (lacht). Und gemeinsam ein wenig jammern konnte, dass wieder nicht gesch-/ die Nacht so schlecht war oder so. Und/ #00:24:53#

PETER: Also war das auch eine Art von Verarbeitung? #00:24:55#

LARISSA: Ja. Definitiv. #00:24:57#

PETER: Jetzt hast du vorhin erzählt, ganz am Anfang, dass es schwierig war oder du das praktisch niemandem zutrauen wolltest, also keinem Babysitter, eure in die Betreuung zu geben. So hast du das// #00:25:15#

LARISSA: Ja. #00:25:15#

PETER: //irgendwie ein bisschen angedeutet. #00:25:17#

LARISSA: Ja. #00:25:18#

PETER: Aha. Was war der Grund, dass du dich nicht getraut hast? Oder was hast du gesagt? Ja, also nur, weil sie nicht schlafen kann, ist kein Babysitter (zumuten? #00:25:26#) (lacht)? #00:25:28#

LARISSA: Nein. Also ich meine, das war einfach/ Also ich meine, das ist/ Ab und zu haben Freunde das für uns gemacht. Aber die waren halt zu zweit zum Beispiel. Also weil es/ Also/ Ja, also man musste halt damit rechnen, dass ein Kind, als das Jüngste jeweils, also sowieso nicht schläft und schreit. Und/ Also das war halt/ Abends einfach wäre das auch für uns, ehrlich gesagt, nicht entspannt gewesen, da wegzugehen. Weil wir damit gerechnet haben, dass wir sowieso wieder zurückkommen müssen, weil es halt nicht funktioniert. Ja. Und die Vorstellung halt eben/ Also bei uns hier so ist es tatsächlich teilweise recht schwierig/ Als das Babysitten machen dann halt Fünfzehnjährige. Und das ist halt/ Also ich kann keine Fünfzehnjährige mit drei Kindern (lacht) da, die Rabatz machen/ Also das hätte ich ihr einf-/ hätte ich einfach nicht zugetraut. #00:26:24#

PETER: Aber ihr habt euch trotzdem getraut, Freunde anzufragen? #00:26:27#

LARISSA: Ja. #00:26:28#

PETER: Aha. #00:26:29#

LARISSA: Das auf jeden Fall. Anders wäre es ja gar nicht sozusagen gegangen. Und wir haben/ Also gute Freunde von uns, die haben das dann immer zu zweit gemacht. Und da hatten wir dann auch kein schlechtes Gewissen, dass die jetzt da irgendetwas machen müssen, was halt nicht händelbar ist. #00:26:43#

PETER: Ja, das ist für mich wichtig/ ein wichtiger Hinweis (lacht). #00:26:47#

LARISSA: (lacht). #00:26:48#

PETER: Weil man sich eben manchmal nicht traut (lacht). #00:26:51#

LARISSA: Na, also/ #00:26:53#

PETER: Weil man es den Freunden nicht zumuten möchte (lacht). #00:26:55#

LARISSA: Naja, das ging schon. Und/ Also (auch jetzt mit dem Zutrauen und Fragen, weil das auch in einem anderen Podcast also so zum Thema gab? #00:26:58#). Also wir haben/ Hier auf dem Dorf ist es auch/ Zum Beispiel bei uns gibt es Männer- und Frauenabende. Also das heißt, die Männer bleiben zuhause und passen auf die Kinder auf. Und alle Frauen vom Kindergarten oder vom Dorf gehen zusammen weg. Um halt auch so eine Entlastung zu schaffen. Und da wird dann ein Tag festgemacht. Und da kommen dann auch alle. Und dann gibt es keine Ausreden sozusagen. Und dann geht man auch, damit man halt das auch wirklich macht. Oder wir wechseln uns mit anderen Eltern auch ab. Also mal habe ich dann auch dort auf die Kinder aufgepasst. Und dann hat der Vater mal hier auf die Kinder aufgepasst, auf unsere. Damit das halt/ man auch nicht immer solche Unsummen für Babysitter bezahlen muss oder so. #00:27:43#

PETER: Und diese Tradition – gab es das schon? Oder wurde die irgendwie neu eingerichtet? Oder/ Weil das finde ich wirklich sehr innovativ (lacht). #00:27:50#

LARISSA: (lacht) Ja. Also ich/ Als wir hierhergezogen sind – das war vor fünf Jahren – hier raus aufs Dorf, da gab es das schon. #00:27:56#

PETER: Ah ja. Ja, das finde ich super. #00:27:58#

LARISSA: Ja, finde ich auch (lacht). #00:28:00#

PETER: Habe ich so noch nicht gehört. Deswegen ich/ Ich staune, ja. #00:28:04#

LARISSA: (unv? #00:28:05#), weil das ganz viele Leute sind, die keine Großeltern vor Ort haben. Die von/ Also teilweise halt auch bionationale Paare, wo einfach niemand da ist. Und muss man sich halt irgendwie zu helfen wissen. Und das ist eigentlich eine gute Idee. Weil dann kommt man/ Also gerade, wenn die Kinder halt wirklich klein sind, kommt man wenigstens einmal im Monat irgendwie raus. #00:28:25#

PETER: Genau. Also das finde ich wichtig, ja. Super. #00:28:28#

LARISSA: (lacht). #00:28:29#

PETER: (lacht) Vielleicht letzte Frage zum Schluss. #00:28:32#

LARISSA: Ja. #00:28:32#

PETER: Kinder sind ja bekanntlich große Lehrmeister. Gibt es etwas, was du von deinen Kindern gelernt hast? #00:28:41#

LARISSA: (…) Ich habe das bei den anderen schon gelesen. Und ich wüsste jetzt echt nicht, was ich da sagen soll. #00:28:53#

PETER: Es muss ja nicht/ (Also könnte ja sein? #00:28:53#) (lacht). #00:28:55#

LARISSA: Nein, also ich würde/ (lacht) Nein. Eigentlich/ #00:29:01#

PETER: Das heißt ja nicht, dass es immer so sein muss. Aber manchmal ist es so, dass Leute sagen: Ja, also durch meine Kinder habe ich irgendwie das neu entdeckt. Oder ich beobachte, dass die immer im Flow sind und ich schaffe das nicht (lacht). Oder/ #00:29:13#

LARISSA: (lacht). #00:29:13#

PETER: Also es gibt ja so viele/ #00:29:15#

LARISSA: Ja, ja. Nein. Aber/ Also/ Nein, eher nicht. #00:29:19#

PETER: Ja? Dann ist es auch gut so (lacht). #00:29:22#

LARISSA: (lacht). #00:29:23#

PETER: Okay, Larissa. Also wir sind jetzt bei 29 Minuten. Und das ist, glaube ich, eine ganz gute Zeit. Ich bedanke mich auf jeden Fall sehr bei dir, dass du die Zeit genommen hast, uns// #00:29:34#

LARISSA: (unv.? #00:29:34#). #00:29:35#

PETER: //von deinen Erfahrungen zu erzählen. Weil ich das sehr, sehr bereichernd finde. Oder ich höre immer wieder etwas Neues. Und das finde ich das Spannende bei diesen Interviews, dass es immer wieder Sachen gibt, die man noch nicht gehört hat. Obwohl es eigentlich dieselben Fragen sind. Zum Beispiel jetzt mit dieser Kooperation da bei euch am Wohnort, oder? Mit den Eltern? #00:29:53#

LARISSA: Ja. #00:29:54#

PETER: Und, ja, ich wünsche dir alles, alles Gute mit deinen drei Kindern. #00:29:59#

LARISSA: Dankeschön. #00:30:00#

PETER: Und hoffentlich genügend Schlaf (lacht). #00:30:01#

LARISSA: Ja (lacht). #00:30:02#

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